Sport-Deko: häufige Fehler bei Maß und Größe

Warum Sport-Deko beim Maß täuscht: Raum, Wand und Objekt, Verhältnis von Ball, Schläger und Bild, Pixel für den Druck, Nagelhöhe und Messfehler.

Aurecort

10/11/20268 min lesen

Sport-Deko gehört zu den Einrichtungsthemen, bei denen Maßfehler am leichtesten entstehen, weil an derselben Wand sehr unterschiedlich große Dinge zusammenkommen: ein Ball von 7 cm, ein Schläger von 69 cm, ein Bild von 50 × 70 cm. Dazu ist das Thema beliebt und neigt zum Anwachsen; jedes Geschenk, jedes Turnier bringt ein weiteres Stück an die Wand. Dieser Beitrag behandelt die Fehler in drei Maßstäben (Raum, Wand, Objekt) und beim Messen selbst; zu jedem sagt er, woran man ihn erkennt und mit welcher Zahl man ihn behebt. Am Ende können Sie Ihre Wand mit dem Maßband in einer halben Stunde prüfen und entscheiden, was zuerst zu korrigieren ist.

Warum Sport-Deko beim Maß täuscht

Der erste Grund sind die tatsächlichen Größen der Gegenstände. Ein Tennisball hat 6,5–6,9 cm Durchmesser; Schläger für Erwachsene sind meist 68–69 cm lang; ein Standardbild misst 50 × 70 cm. Zwischen dem kleinsten und dem größten Stück liegt der Faktor zehn, und das Auge versucht, sie an derselben Wand als ein Ganzes zu lesen.

Der zweite Grund ist die Tiefe. Ein Bild ist flach; Ball, Pokal und Schläger haben Volumen. Eine Hängung wird nicht nur in Breite und Höhe gemessen, sondern auch darin, wie weit sie von der Wand absteht.

Der dritte Grund ist das Anwachsen. Dekoration wird nicht an einem Tag geplant, sie kommt über Jahre hinzu; die Maßentscheidung wurde dagegen meist nur für das erste Stück getroffen.

Raummaßstab: wie viel vom Raum das Thema tragen soll

Der Fehler ist, dass sich das Thema auf jede Fläche ausbreitet: vier Wände, Regal, Kissen, Teppich. Das Anzeichen: Das Auge findet im Raum keinen Ruhepunkt, und kein Stück tritt hervor.

Das Maß ist einfach: In einem Raum sammelt sich das Thema an einer Hauptwand und klingt höchstens an einer weiteren Fläche nach. Das Echo ist ein einzelnes kleines Stück an der gegenüberliegenden oder angrenzenden Wand; es konkurriert nicht mit der Hauptwand. Auch ein Teppich im Blau des Hartplatzes oder im Ziegelton zählt als thematische Fläche.

Zur Prüfung zählen Sie die thematischen Flächen. Sind es mehr als zwei, sammeln Sie die stärksten Stücke an der Hauptwand, nehmen den Rest ab und verwenden ihn im Wechsel.

Wandmaßstab: Gegenstände ins Außenmaß der Gruppe einrechnen

Die Breite einer Gruppe liegt zwischen zwei Dritteln und drei Vierteln des Möbels darunter; die Rechnung im Einzelnen steht in den Beiträgen über das Format 50 × 70 und die Bilderwand. Was diese Rechnung bei Sport-Deko durcheinanderbringt: Das Maß wird nur von den Bildern genommen. Eine Vitrine, ein Regal oder ein aufgehängter Schläger neben den Bildern gehört ebenfalls zur Gruppe.

Ein Beispiel: Über einem Sofa von 240 cm soll die Gruppe 160–180 cm breit sein. Drei Hochformate 50 × 70 mit 8 cm Abstand ergeben 166 cm und liegen in der Grenze. Kommt daneben eine 40 cm breite Vitrine hinzu, sind es 214 cm, und die Gruppe wirkt, als rage sie über das Sofa hinaus. Die Korrektur heißt, ein Stück wegzulassen: zwei Bilder und die Vitrine ergeben 156 cm.

Objektmaßstab: Ball, Schläger und Bild nebeneinander

Kleiner Gegenstand neben großem Bild

Ein Ball von 7 cm oder eine Medaille von wenigen Zentimetern wirkt allein neben einem Bild 50 × 70 nicht wie ein Element der Komposition, sondern wie ein an der Wand vergessener Punkt. Ein praktisches Maß: Von zwei nebeneinander stehenden Stücken soll die kurze Seite des kleineren nicht weniger als ein Drittel der kurzen Seite des größeren betragen. Neben einem 50 cm breiten Bild sind das mindestens 17 cm.

Die Korrektur: kleine Stücke in einem einzigen Kasten sammeln. Drei Bälle nebeneinander ergeben mit ihren Zwischenräumen etwa 30 cm und werden neben dem Bild als ein Stück gelesen. Wie kleine Erinnerungsstücke zusammengeführt werden, steht im Beitrag über Erinnerungsstücke vom Platz.

Schläger und Bild

Der Schläger ist ungefähr so lang wie das Bild hoch, in der Vitrine wächst die Höhe aber auf 80–85 cm und übertrifft das Bild. Der Fehler ist hier, die Unterkanten auszurichten; die Oberkanten der beiden Stücke enden dann auf verschiedenen Höhen, und die Hängung wirkt schief. Richtig ist, die Mitten auszurichten: Bei beiden liegt die Mitte 145–150 cm über dem Boden. Die Innenmaße der Vitrine stehen im Beitrag über die Präsentation eines Schlägers.

Echte Größe und Darstellungsmaßstab

Auch das Motiv eines Bildes hat einen Maßstab. In einem 50 × 70 liegt ein Platz in der Draufsicht bei etwa 1 zu 40; ein aus der Nähe gezeichneter Ball ist ein Mehrfaches seiner wirklichen Größe. Stehen beide in derselben Reihe nebeneinander, weiß das Auge nicht, welchem Maßstab es folgen soll. In einer Reihe soll es einen Darstellungsmaßstab geben: Entweder zeigen alle Arbeiten den Platz in derselben Länge, oder alle sind Nahaufnahmen. Sollen beide Arten vorkommen, hängen sie an getrennten Wänden. Die Proportionen des Platzes sind auf dem Bildschirm und an der Wand dieselben; die Turniere der Woche lassen sich in den Tennis-Notizen verfolgen.

Tiefe: das dritte Maß

Canvas und ein schmaler Rahmen stehen einige Zentimeter von der Wand ab; eine Vitrine oder ein tiefer Objektrahmen das Zwei- bis Dreifache. Die Folgen in engen Durchgängen beschreibt der Beitrag über Flur und Eingangsbereich; hier geht es um die Nachbarschaft. Bei seitlichem Licht wirft ein tiefes Stück einen Schatten auf die flache Arbeit daneben. Deshalb bleibt der Abstand zwischen einem tiefen und einem flachen Stück größer als die 5–8 cm zwischen zwei Bildern: 10–15 cm reichen in den meisten Fällen.

Wird für Pokale und Bälle ein Regalbrett verwendet, soll seine Tiefe einige Zentimeter größer sein als die breiteste Standfläche, und zwischen Brett und der Arbeit darüber soll mehr Raum bleiben, als der höchste Gegenstand hoch ist; sonst verdeckt der Gegenstand die Arbeit.

Druckmaß: ein kleines Bild groß drucken

Bei Sport-Deko werden oft eigene Fotos verwendet: eine Szene aus einem Spiel, ein Mannschaftsfoto. Der Fehler ist, eine Handyaufnahme oder einen Ausschnitt groß drucken zu lassen; aus der Ferne wirkt das gut, aus der Nähe unscharf.

Die Rechnung: Das Druckmaß in Zentimetern wird durch 2,54 geteilt und mit der Zahl der Punkte pro Zoll multipliziert. Ein Druck 50 × 70 cm braucht bei 150 Punkten pro Zoll etwa 2950 × 4130 Pixel, bei 300 etwa 5900 × 8270 Pixel. Der erste Wert ist die Untergrenze für Arbeiten, die aus der Ferne gesehen werden; der zweite ist der sichere Wert für Orte, an denen man nah herantritt, etwa im Flur. Ein Ausschnitt verringert die Pixel: Wird die Hälfte des Bildes abgeschnitten, halbiert sich auch die Pixelzahl.

Reicht die Datei nicht, ist die Lösung ein kleinerer Druck. Für einen Druck 30 × 40 cm genügen bei 150 Punkten pro Zoll etwa 1770 × 2360 Pixel; die Arbeit steht mit Passepartout im selben Rahmen 50 × 70, und das Maß der Reihe bleibt erhalten.

Messfehler: was mit dem Maßband schiefgeht

Den Nagel auf Mittenhöhe zu setzen, ist der häufigste. Der Nagel entspricht nicht der Mitte des Bildes, sondern dem Aufhängepunkt. Die Formel: Nagelhöhe gleich Mittenhöhe plus halbe Bildhöhe minus Abstand zwischen Oberkante und gespannter Aufhängung. Bei einer Mitte von 147 cm, einem 70 cm hohen Bild und einer Aufhängung 8 cm unter der Oberkante sitzt der Nagel bei 147 + 35 − 8 = 174 cm.

Jedes Bild einzeln vom Boden aus zu messen, ist der zweite. Böden sind nicht überall eben; das erste Bild wird vom Boden aus gemessen, die anderen werden mit Wasserwaage oder Laserlinie daran ausgerichtet.

Zu messen, bevor das Möbel an seinem Platz steht, ist der dritte. Rückt das Sofa um einige Zentimeter, verschiebt sich auch die Mitte der Gruppe. In der Höhe wird die Oberkante der Lehne gemessen, nicht die Sitzfläche.

Sich mit einer einzigen Messung zu begnügen, ist der vierte. Messen, anzeichnen, noch einmal messen; bei Bildern nebeneinander fällt ein Unterschied von wenigen Millimetern aus der Nähe auf.

Schritt für Schritt: die Maßprüfung in einer halben Stunde

Im ersten Schritt zählen Sie die thematischen Flächen im Raum.

Im zweiten Schritt messen Sie die lichte Breite der Hauptwand, die Breite des Möbels und die Höhe seiner Oberkante.

Im dritten Schritt messen Sie das Außenrechteck der Gruppe einschließlich Vitrinen und Regalen; prüfen Sie, ob es zwischen zwei Dritteln und drei Vierteln des Möbels liegt.

Im vierten Schritt messen Sie die Mittenhöhe der Gruppe: 145–150 cm.

Im fünften Schritt vergleichen Sie die kurzen Seiten der Stücke, die nebeneinander stehen; liegt eines unter einem Drittel?

Im sechsten Schritt messen Sie, wie weit tiefe Stücke von der Wand abstehen, und den Abstand zum Stück daneben.

Im siebten Schritt prüfen Sie die Pixelmaße der Drucke aus eigenen Fotos.

Notieren Sie, was Sie finden, und beginnen Sie mit der größten Abweichung; an den meisten Wänden genügt eine einzige Korrektur.

Die häufigsten Maßfehler bei Sport-Deko

Das Thema auf jede Fläche des Raums ausbreiten.

Die Breite der Gruppe berechnen, ohne Vitrinen und Regale mitzuzählen.

Einen kleinen Gegenstand allein neben ein großes Bild setzen.

Schlägervitrine und Bild an der Unterkante ausrichten.

Platz in der Draufsicht und Ball in Nahaufnahme in derselben Reihe mischen.

Ein Foto mit geringer Auflösung in 50 × 70 drucken lassen.

Den Nagel setzen, ohne die Aufhängung einzurechnen.

Das Maß bei Aurecort

Bei den Arbeiten der Bilder-Serie ist 50 × 70 cm das Standardmaß; für Schläger und Erinnerungsstücke vom Platz werden die Vitrinen der Wand-Serie nach Maß gefertigt. Sollen Bild und Vitrine an derselben Wand stehen, werden die Maße beider Stücke gemeinsam bedacht, und das Maß wird in der Angebotsphase festgelegt.

Häufige Fragen

Wie viel Platz soll Sport-Deko in einem Raum einnehmen?

Eine Hauptwand und höchstens ein Echo. Breitet sich das Thema auf mehr als zwei Flächen aus, tritt kein Stück mehr hervor.

Wie viele Pixel braucht ein Foto für einen Druck 50 × 70?

Die Untergrenze liegt bei etwa 2950 × 4130 Pixeln. Bei Arbeiten, an die man nah herantritt, sollte man sich 5900 × 8270 Pixeln nähern; ist die Datei klein, wird der Druck kleiner.

Auf welcher Höhe sitzt der Nagel?

Zur Mittenhöhe kommt die halbe Bildhöhe hinzu, der Abstand zwischen Oberkante und gespannter Aufhängung wird abgezogen. Bei einem 70 cm hohen Bild sind das meist 170–180 cm.

Wie stehen kleine Stücke wie Bälle und Medaillen neben einem Bild?

Nicht einzeln, sondern in einem Kasten oder einer Vitrine gesammelt. Die kurze Seite der Gruppe soll mindestens ein Drittel der kurzen Seite des Bildes daneben betragen.

Für dreidimensionalen Druck und von Hand bemalte Dekorobjekte lohnt ein Blick zur Schwestermarke Aurecort 3D.

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