Bilder 50x70 cm: Warum dieses Format?
Woher das Format 50x70 cm kommt und an welche Wand es passt: Seitenverhältnis, Betrachtungsabstand, Sofa und Flur, Breiten für ein, zwei oder drei Bilder.
Aurecort
10/10/20268 min lesen
Bei der Wahl eines Bildes wird die Größe am häufigsten aufgeschoben; über Motiv und Farbe wird gesprochen, das Format bleibt bis zum Schluss. Dabei bestimmt zuerst das Format, wie eine Arbeit an der Wand wirkt. Bilder 50x70 gehören vom fertigen Rahmen bis zum Druck zu den gängigsten Formaten, und bei Aurecort ist es das Standardmaß für Canvas, Plexi und gerahmte Bilder. Dieser Beitrag erklärt, woher das Format kommt, was es in Zahlen bedeutet und an welche Wand es passt; am Ende können Sie entscheiden, ob Ihre Wand ein Bild, zwei, drei oder ein ganz anderes Maß braucht.
Woher das Format für Bilder 50x70 kommt
50 × 70 cm ist ein Rechteck mit dem Seitenverhältnis 5 zu 7; die lange Seite ist 1,4-mal so lang wie die kurze. Das liegt sehr nah am Verhältnis 1 zu 1,414, das bei Papierformaten verwendet wird: Das internationale Format B2 misst 50 × 70,7 cm. 50 × 70 ist also die gerundete Fassung eines Maßes, das die Druckwelt ohnehin benutzt. Im Vergleich zur A-Reihe ist es größer als A2 (42 × 59,4 cm) und kleiner als A1 (59,4 × 84,1 cm).
Das hat zwei praktische Folgen. Erstens sind fertige Rahmen, Passepartouts und Verpackungen in diesem Maß leicht zu finden. Zweitens passen Kompositionen, die für Plakate und Drucke angelegt wurden, ohne Beschnitt in dieses Verhältnis.
50 × 70 in Zahlen
Die Fläche beträgt 0,35 Quadratmeter. Die Diagonale misst etwa 86 cm; als angenehmer Betrachtungsabstand gilt das 1,5- bis 2-Fache der Diagonale, also 1,3–1,7 Meter. Das entspricht dem Abstand von der gegenüberliegenden Wand eines Flurs oder vom Sofa im Wohnzimmer.
Der Vergleich mit den Nachbarformaten: 30 × 40 cm sind 0,12 Quadratmeter, 40 × 50 cm sind 0,20, 60 × 90 cm sind 0,54 und 70 × 100 cm sind 0,70. Ein 50 × 70 hat die 1,75-fache Fläche eines 40 × 50; ein 70 × 100 entspricht genau zwei 50 × 70 nebeneinander. Damit ist 50 × 70 ein Zwischenformat: groß genug, um allein gelesen zu werden, klein genug, um in einer Reihe zu hängen.
Warum dieses Verhältnis zum Tennisplatz passt
Ein Tennisplatz ist 23,77 Meter lang; er ist im Einzel 8,23 und im Doppel 10,97 Meter breit. Das Doppelfeld ist etwa 2,2-mal so lang wie breit; der Platz ist also deutlich länger als das Verhältnis 1,4 eines 50 × 70. Wird ein Platz in der Draufsicht auf ein 50 × 70 im Hochformat gesetzt, bleibt an beiden Seiten Raum; dieser Raum gibt dem Auslauf rund um das Feld und der Farbe des Belags Platz.
Eine Beispielrechnung: Wird der Platz 60 cm lang gezeichnet, liegt der Maßstab bei etwa 1 zu 40. In diesem Maßstab ist das Doppelfeld 27,7 cm breit; bei 50 cm Breite bleiben an den Seiten jeweils rund 11 cm, oben und unten jeweils 5 cm. Die Linien bleiben lesbar, und die Farbe des Belags kann ringsum atmen.
Die Maße des Platzes sind bei jedem Turnier gleich; was sich ändert, sind Belag und Farbe. Auf welchem Belag in dieser Woche gespielt wird, steht in den Tennis-Notizen, die Farben der Beläge im Beitrag über Tennisbeläge und ihre Farben.
Hochformat oder Querformat
Dasselbe Maß erfüllt zwei verschiedene Aufgaben. Im Hochformat (50 cm breit, 70 cm hoch) passt das Bild an schmale Wände, zwischen Türen und in Reihen nebeneinander; lange Motive wie ein Platz in der Draufsicht sitzen so bequem. Im Querformat (70 cm breit, 50 cm hoch) folgt das Bild über einer Konsole oder einem Betthaupt der Linie des Möbels.
Wenn Sie eine Serie aufbauen, legen Sie die Ausrichtung von Anfang an fest: Hoch- und Querformate in derselben Reihe zu mischen, hebt die Ordnung auf, die ein gemeinsames Maß schafft.
An welche Wand Bilder 50x70 passen
Über dem Sofa
Als Faustregel gilt: Die Gesamtbreite der Bilder sollte zwischen zwei Dritteln und drei Vierteln des Möbels liegen. Über einem Zweisitzer von 145–160 cm liegen zwei Hochformate (108 cm bei 8 cm Abstand) in diesem Bereich. Über einem Dreisitzer von 220–250 cm sind drei Hochformate (166 cm) das richtige Verhältnis.
Über Konsole und Sideboard
Ein einzelnes Querformat ist 70 cm breit; über einer Konsole von 95–105 cm wirkt es ausgewogen. Ein einzelnes Hochformat passt mit 50 cm Breite zu einem schmalen Möbel von 70–75 cm.
Flur und schmale Wand
Ein Hochformat braucht mindestens 70–80 cm freie Wandbreite; bleiben nicht 10–15 cm an jeder Seite, wirkt das Bild eingezwängt. Die 80–100 cm breiten Wandstücke zwischen zwei Türen sind gute Plätze für ein 50 × 70.
Große, leere Wand
An einer leeren Wand von mehr als 3 Metern Breite wirkt ein einzelnes 50 × 70 klein. Die Lösung ist hier meist nicht ein größeres Maß, sondern eine höhere Anzahl: Ziel ist, dass die Reihe 60–75 Prozent der Wandbreite füllt.
Eins, zwei oder drei: die Breite berechnen
Für Bilder im Hochformat mit 8 cm Abstand ergeben sich folgende Gesamtbreiten: ein Bild 50 cm, zwei 108 cm, drei 166 cm, vier 224 cm. Der Abstand bleibt zwischen 5 und 10 cm. Die Bildmitte liegt 145–150 cm über dem Boden; bei einem 50 × 70 im Hochformat bedeutet das: Oberkante bei 180–185 cm, Unterkante bei 110–115 cm. Über dem Sofa bleiben zwischen Unterkante und Möbel 15–25 cm.
Wie eine Reihe geordnet wird, steht im Beitrag über Wandgestaltung mit Tennisbildern; wie drei Arbeiten zueinander gewählt werden, im Beitrag eine Kunstsammlung beginnen.
Wie Rahmen und Passepartout das Maß verändern
Ungerahmt nehmen Canvas und Plexi an der Wand genau 50 × 70 cm ein. Bei einem gerahmten Bild wächst das Außenmaß um die Breite der Leiste: Eine mittlere Leiste von 2–4 cm bringt das Außenmaß auf etwa 54–58 × 74–78 cm. In Reihen wird der Abstand mit diesem Außenmaß berechnet. Die Wahl der Leiste ist im Beitrag zur Rahmenwahl ausführlich beschrieben.
In einen Rahmen 50 × 70 lässt sich mit Passepartout auch ein kleinerer Druck setzen. Ein A2-Druck (42 × 59,4 cm) lässt an den Seiten 4 cm, oben und unten etwa 5 cm Rand. Ein Druck 40 × 60 cm lässt ringsum 5 cm, ein Druck 30 × 40 cm an den Seiten 10 und oben und unten 15 cm; je breiter der Rand, desto kleiner das Motiv und desto größer der Raum darum.
Schritt für Schritt: Passt 50 × 70 an Ihre Wand
Der erste Schritt ist, die freie Breite der Wand zu messen: die leere Fläche zwischen Türen, Fenstern, Steckdosen und Möbeln.
Der zweite Schritt ist, das Möbel zu messen; die Breite des Bildes oder der Reihe sollte zwischen zwei Dritteln und drei Vierteln davon liegen.
Der dritte Schritt ist der Betrachtungsabstand. Wird die Wand meist aus 1,3–1,7 Metern gesehen, ist 50 × 70 das richtige Maß; liegt der Abstand über 3 Metern, kommt eine Reihe oder ein größeres Maß in Frage.
Der vierte Schritt ist die Ausrichtung: Hochformat oder Querformat.
Der fünfte Schritt ist die Anzahl: eins, zwei oder drei; vergleichen Sie mit den Breiten oben.
Der sechste Schritt ist die Papierschablone. Kleben Sie ein auf 50 × 70 cm zugeschnittenes Packpapier an die Wand und lassen Sie es einen Tag hängen; schneller lässt sich eine Formatentscheidung nicht prüfen.
Häufige Fehler bei Bildern 50x70
Ein einzelnes Bild an eine breite Wand zu hängen und in der Mitte stehen zu lassen, ist der erste Fehler; das Bild verliert sich an der Wand.
Das Außenmaß eines gerahmten Bildes nicht einzurechnen, ist der zweite. Mit der Leiste passt eine Dreierreihe womöglich nicht mehr an die Wand.
Hoch- und Querformate in derselben Reihe zu mischen, ist der dritte.
Das Bild zu hoch zu hängen, ist der vierte. Je weiter die Mitte über 145–150 cm steigt, desto mehr löst sich das Bild vom Möbel.
Den Abstand so breit zu halten wie das Bild selbst, ist der fünfte; aus der Reihe werden einzeln gehängte Bilder.
Ein schmales Wandstück ganz auszufüllen, ist der sechste. Ohne Raum an den Seiten wirkt das Bild eingezwängt.
Wann 50 × 70 nicht reicht
Soll ein einzelnes Bild eine große Wand allein tragen, ist die Decke hoch oder wird die Wand aus der Ferne gesehen, braucht es ein größeres Maß. Umgekehrt verlangen Regalflächen, Schreibtischkanten und sehr schmale Wandstücke ein kleineres. Bei den Arbeiten auf den Seiten Bilder-Serie und Plexi-Serie ist 50 × 70 cm das Standardmaß; für eine andere Wand ist ein Sondermaß möglich, und das Maß wird in der Angebotsphase festgelegt.
Häufige Fragen
Sind Bilder 50x70 groß oder klein?
Es ist ein mittleres Format. Die Fläche beträgt 0,35 Quadratmeter; allein ist es aus 1,3–1,7 Metern gut lesbar, zwei oder drei nebeneinander füllen den Platz über einem Sofa.
Welchem Papierformat entspricht 50x70?
Es entspricht dem internationalen Format B2 (50 × 70,7 cm). Es ist größer als A2 und kleiner als A1.
Wie viele Bilder 50x70 passen über ein Sofa?
Das hängt von der Breite des Sofas ab: Zu einem Sofa von etwa 150 cm passen zwei Hochformate, zu einem Sofa von 220–250 cm drei. Die Gesamtbreite sollte zwischen zwei Dritteln und drei Vierteln des Sofas liegen.
Welcher Druck passt in einen Rahmen 50x70?
Ein Druck im vollen Maß 50 × 70 cm passt direkt; Drucke in A2 und 40 × 60 cm passen mit Passepartout. Der Rand beträgt bei A2 an den Seiten 4 cm, bei 40 × 60 ringsum 5 cm.
Für dreidimensionalen Druck und von Hand bemalte Dekorobjekte lohnt ein Blick zur Schwestermarke Aurecort 3D.
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